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Home - VW-Seiten - Polo - Polo G40
 

Nach dem der G40 endlich auf meinem Parkplatz stand, begutachtete ich ihn noch mal ausführlich. Er hatte keinerlei Rost oder Beulen, lediglich an den Türen hatte er ein paar Kratzer. Bis auf seine 15 Zöller von ATS im Cup-Design mit 195/50 R15 und das Dekor vom Trim-Line stand er vollkommen serienmäßig da. Da schon beinahe Winter war, konnte ich auch noch Alufelgen für die Winterreifen in 13 Zoll beim Händler "erhandeln". Diese hatten nur ein Problem: Sie waren goldfarben. Aber nichts leichter als das, schließlich gibt es ja Spraydosen. Also nichts wie ab in die Garage. Jetzt galt es die Felgen anzuschleifen und zu grundieren. Nach dem Trocken, kam die Farbe: Blau-Schwarz.
Natürlich wurden auch gleich die Schrothgurte aus dem alten Polo in den G40 montiert, ebenso wie der Schaltknauf, der gravierte Griff und das Radio. Für den neuen Heckausbau mussten zuerst die original Halterungen der Lautsprecher sowie die Heckablage verschwinden. Im Kofferraum wurde auf den Boden eine MDF Platte gelegt. Diese bildet die Grundlage für den weiteren Aufbau. Vor den seitlichen Domen entstanden Anti-Chaos-Fächer und parallel zur Rückbank wurde ein Brett montiert. Zwischen diesem und der Rückbank finden künftig die Verstärker ihren Platz. Der gesamte Ausbau wurde danach mit blauem Velours und die Hutablage mit blauem Stoff bezogen.
Auch die Hupe musste gleich einer 2-Klang Hupe vom 1er Scirocco weichen. Um nachts die Augen zu schonen, verbaute ich auch gleich einen Innenlichtdimmer von Conrad Elektronik. Da der schwarze Tacho schnell langweilig war, ließ die neue Folie auch nicht lange auf sich warten. Zur eigenen Sicherheit wurde unter dem Beifahrersitz ein 2kg Feuerlöscher montiert. In der Mittelkonsole wurden zur Überwachung des Motors ein Ölthermometer und ein Voltmeter von VDO verbaut. Da das anfangs montierte 2-Klang-Horn nicht meinen Wünschen entsprach, ersetzte ich es durch ein Horn der Firma Voxbell. Nach einiger Zeit konnte ich mir endlich einen ESD mit zwei 90er Endrohren von ATJ und einen Grillspoiler von Kamei leisten. Beim ersten TÜV wurden noch meine fehlenden Pedalauflagen bemängelt. Bei der Gelegenheit ging es dann gleich zu Audi um die Pedalauflagen des TT zu ordern. Nachdem man die Pedale ein bisschen bearbeitet hat, passen die ohne Probleme. Da grad der Sommer vor der Tür stand und meine Reifen hinüber waren, beschloss ich mit den neuen Reifen auch gleich neue Felgen zu montieren. In den letzten 2 Jahren hatte ich mich aber so an das Cup Design von ATS gewöhnt, dass ich nun 14 Zöller im Cup Design suchte. Nach einer Weile wurde ich bei der Firma CW fündig. Die produzierten mal 6x14 ET 33 Felgen im Cup Design und ich hatte auch schon welche an der Angel. Nachdem die neuen Felgen dann bei mir waren, orderte ich noch 185/50 Reifen von Continental. So sollte meiner neuen Bereifung also nichts mehr im Wege stehen. Aber denkste...
Dem Prüfer war das Gutachten von 1994 zu alt und er wollte die Felgen nicht eintragen. Nach mehreren Telefonaten des Prüfers mit CW wurden die Felgen dann doch eingetragen. Als nächstes erfolgte der Anbau einer Golf III GL Spoilerlippe, die allerdings in der Breite noch angepasst werden musste. Ebenfalls zur selben Zeit kamen auch noch die Haubenlifter von Inxx an meinen Polo, damit die Stange beim Schrauben nicht immer im Weg ist. In den Innenraum dagegen kamen nur neue Teppiche, da die Alten schon ziemlich durchgetreten waren. Nach einiger Zeit verabschiedete sich leider mein ESD, so musste mal wieder ein Neuer her. Diesmal viel meine Wahl auf einen Remus im Future Design mit einem 100er Endrohr. Da ich schon am Einkaufen war, nahm ich auch noch gleich ein 57i Kit von K&N mit. Der Einbau und die TÜV-Abnahme gingen ohne Probleme von statten. Nur zur Schallisolierung muss ich jetzt eine Motorhaubendämmmatte vom Polo Diesel durch die Gegend fahren. Zur Verbesserung des Fahrwerks wurden die beiden Querlenker noch durch eine Strebe verbunden. Nach einiger Zeit erlitt mein Polo auf der Heimfahrt von Berlin einen Getriebeschaden, das Differential hatte akuten Zahnausfall. Also musste ein neues Getriebe her. Auch hier musste ich erst eine Weile suchen, bis das passende gefunden war. Dann stand mal wieder der TÜV vor der Tür... Diesmal sollte es nicht so leicht gehen wie beim letzten mal, was die Mängelliste unten beweist:

Diese Sachen könnten aber in der vom Staat geforderten Frist von einem Monat erledigt werden. So waren zwei weitere Jahre G40 kein Problem mehr.

Nach Weihnachten wurde dann auch endlich die Freisprecheinrichtung von THB eingebaut.
Fahrzeugdaten